Wenn Du nur Zeit für ein Gebet am Tag hast, lass es: Dankeschön sein!

Es gibt so vieles, für das wir dankbar sein können: Die Tatsache, dass unsere Welt existiert und wir in ihr. Was für ein Zufall, dass das passiert ist!

Wir können dankbar sein für jede Aufgabe, die wir schon bewältigt haben und jede, die noch vor uns liegt. Wir können dankbar für jedes Problem sein, weil es uns die Möglichkeit gibt, an ihm zu wachsen.

Heute war ich bei einem Gespräch mit Ari Weinzweig, der sagte, dass er am Anfang seine Reise als Geschäftsgründer dachte, dass er irgendwann keine Probleme mehr haben würde. Tatsächlich würden die Probleme aber nur anspruchsvoller.

Aber da wir mit jedem Problem, das wir lösen auch reifer, und weiser und entspannter werden, macht das gar nichts. Ein neues Problem? Danke! Ich darf wachsen! Machst Du mit?

Wofür Dankbarkeitsübungen?

Zu überlegen, wofür wir dankbar sein können, hilft uns zu reflektieren, was wir haben.

Zu oft denken wir nur über die Sachen nach, die fehlen, die nicht da sind, die Angst machen. Warum wird in den Nachrichten nur über das geredet, was schiefläuft? Weil Heute wieder alles in Ordnung! kein Grund ist einen Artikel zu lesen oder weiter zuzuhören.

Und das trifft auch zu oft auf uns selbst zu. Und es verzerrt die Wahrnehmung von unserer Welt. Denn tatsächlich denken wir, so, dass alles schlecht sei, obwohl das gar nicht stimmt!

Wir werden gestresst, genervt, überfordert, krank. Alles ist zu viel und es wirkt, als sei es unmöglich alles zu schaffen, ein gesundes Leben zu führen, unserer Welt eine Zukunft zuzugestehen.

Oft denken wir sehen die Welt eben auf eine Art und Weise, für die einen ist das Glas halb voll, für die anderen halb leer. Aber wir alle können unser Gehirn und unsere Wahrnehmung genauso wie unsere Muskeln. Wenn wir wollen.

Und um die eigene Wahrnehmung von sich selbst und unserer Umwelt positiver zu sehen, helfen Dankbarkeitsübungen.

Was für Dankbarkeitsübungen gibt es?

Die einfachste ist sich ein Tagebuch zu besorgen und jeden Abend aufzuschreiben, wofür Du dankbar bist. Für einige reicht es auch sich einmal die Woche hinzusetzen.

Andere brauchen kein Tagebuch, weil es ihnen auch ohne leicht fällt dankbar zu sein.

Ein guter Anlass ist natürlich auch jede Mahlzeit. Zum einen kannst Du für das Essen dankbar sein, für die Bienen, die die Blüten bestäubt haben, damit Deine Tomate zu einer werden konnte. Den Menschen, die sie gepflückt, die, die sie ausgeliefert und die, die sie zubereitet haben.

Aber Du kannst den Moment auch darüber hinaus bewusst nutzen. Was ist heute schon passiert, wofür ich dankbar sein kann.

Das geht auch super mit den Kindern am Tisch.

Und weil es oft mehr Spaß macht, Schönes zu teilen: wie wäre es, wenn Du Dir eine_n Dankbarkeitspartner_in suchst? Dann könnt ihr Euch jeden Abend eine kurze Nachricht mit einer Sache schreiben, für die ihr dankbar seid.

Hast Du noch einen Tipp für eine Dankbarkeitsübung, die Dir gut gefällt? Dann hinterlasse gerne ein Kommentar!

Du möchtest gemeinsam mit anderen an bestimmten Themen arbeiten?

Jeden Mittwoch von 19 bis 20 Uhr. Teilnehmer_innenzahl begrenzt! Sichere Deinen Platz!